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Der Amazonensische Regenwald Der Amazonensische Regenwald

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Brasilianische Regierung plant Schutz des Amazonensischen Regenwalds zu erweitern

18. April 2006


Während der achten UN-Arten­schutz­konfe­renz (COP 8) in Curitiba Ende März 2006 erklärte das bra­silia­nische Umwelt­minis­te­rium, in den kommenden drei Jahren, weitere 210.000 km² Ama­zoniens unter Natur­schutz zu stellen. Das Gebiet, das 4,2% des Bioms in Bra­silien re­prä­sen­tiert, ist ca. fünfmal so groß wie der Bundes­staat Rio de Janeiro. Der Plan ist Teil des 2002 ge­schaf­fenen Pro­grammes „Schutz­ge­biete Ama­zoni­ens“ (Arpa), das auch die Ein­teilung in Ein­hei­ten mit unter­schied­lichem Schutz­grad vor­sieht und bis 2012 ab­ge­schlos­sen werden soll. Seit der Ein­führung des Pro­gramms wurden be­reits 160.000 km² unter Natur­schutz ge­stellt. Laut brasi­liani­schem Umwelt­minis­terium fehlen nur noch 20.000 km², um die erste Phase ab­zu­schlie­ßen, in der 90.000 km² unter vollen Natur­schutz ge­stellt und weitere 90.000 km² zur nach­hal­tigen Nutzung aus­ge­schrie­ben werden. Die Kosten des Programms Arpa wurden auf 400 Millionen US$ geschätzt. Die für die erste Phase not­wen­digen 81 Millionen US$ wurden in einer Part­ner­schaft zwischen der bra­sil­iani­schen Regie­rung, der Global Envi­ron­ment Faci­lity (GEF) - einem multi­late­ralem Finan­zierungs­instru­ment für Projekte globalen Um­welt­schutzes, der deut­schen KfW-Bank und dem WWF-Brasi­lien beschafft.