a Amazon Rainforest Expedition Rio Negro - Itinerary
 

Amazonas-Abenteuer
am Rio Negro

Eine Regenwald-Expedition abseits aller Pfade

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Reiseablauf der Rio Negro Expedition

Tag 1 - Ankunft in Manaus und Stadtrundgang

Sie werden von unserem lokalen Reiseleiter empfangen und in das günstig gelegene Hotel do Largo gefahren. Von hier aus starten wir einen kleinen Stadtrundgang. Die Urwaldmetropole liegt am linken Ufer des Rio Negro, ca. 18 km vom Zusammenfluss seiner dunklen Wassermassen mit den lehmfarbenen des Rio Solimões entfernt, ab diesem Punkt Amazonas genannt.

Opernhaus Teatro Amazonas
Opernhaus Teatro Amazonas
Die architektonische Hauptattraktion von Manaus ist das alte Opernhaus Teatro Amazonas am Praça São Sebastião mit seinem kunstvollen Brunnen: ein prachtvoller neoklassischer Bau von den Ausmaßen der Mailänder Scala, 1896 nach 15 Jahren Bauzeit fertiggestellt als glänzendes Symbol der Blütezeit der Stadt während des Kautschukbooms. Hier nehmen Sie an einer geführten Besichtigung teil. Am Platz vor dem Theater befinden sich nette, kleine Restaurants und Bars wo man abends gut sitzen und regionale Spezialitäten mit Life Musik genießen kann. Es empfiehlt sich allerdings früh zu Bett zu gehen.

Die architektonische Hauptattraktion von Manaus ist das alte Opernhaus Teatro Amazonas am Praça São Sebastião mit seinem kunstvollen Brunnen: ein prachtvoller neoklassischer Bau von den Ausmaßen der Mailänder Scala, 1896 nach 15 Jahren Bauzeit fertiggestellt als glänzendes Symbol der Blütezeit der Stadt während des Kautschukbooms. Hier nehmen Sie an einer geführten Besichtigung teil. Am Platz vor dem Theater befinden sich nette, kleine Restaurants und Bars wo man abends gut sitzen und regionale Spezialitäten mit Life Musik genießen kann. Es empfiehlt sich allerdings früh zu Bett zu gehen.

Tag 2 - Abflug nach São Gabriel da Cachoeira

Nachmittags werden Sie vom Hotel abgeholt und zum Inlandsflughafen Manaus für den Abflug nach São Gabriel da Cachoeira gefahren. Dort werden Sie von unserem Head Guide „Branco“ begrüßt. Das für die Expedition nicht benötigte Gepäck wird im Hotel „Deus me deu“ deponiert. Deus de meu bedeutet wörtlich übersetzt „Von Gott gegeben“.

Einbaum Rio Negro Brasilien
Bootsanlegestelle

Tag 3

Nach dem Frühstück, gegen 8 Uhr morgens Abfahrt von São Gabriel den Rio Negro flussaufwärts in Richtung Dreiländereck Kolumbien/Venezuela/Brasilien. Nach cirka 4 Stunden Fahrt auf dem Rio Negro erreichen wir die Mündung des Rio Xié Flusses. Zusammen mit einem einheimischen Caboclo werden wir hier die Fauna und Flora des unberührten Igapó Regenwaldes erkunden. In der Nähe befindet sich auch ein Dorf des Stammes der Baré dem wir einen Besuch abstatten und uns mit dem Kazike (Häuptling), dem Pagé (Weisen) und anderen Stammesmitgliedern austauschen. Die Baré besiedeln den Oberlauf des Rio Negro mit seinen Nebenflüssen wie den Xié. Der Stamm beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Abbau und der Verarbeitung von Piaçaba, einer Reet Art die für die Abdeckung von Hütten, für Korb- und Flechtarbeiten und Herstellung von sehr schönem Kunsthandwerk verwendet wird.


Tag 4

Nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter flussaufwärts in Richtung Cucui, das wir nach cirka 2 Stunden erreichen. Hier quartieren wir uns im kleinen aber gemütlichen Gästehaus von Zé Cucui ein.

Danach begeben wir uns zum Brasilianischen Militärposten um die Genehmigung zum Überschreiten der Grenze einzuholen. Dieser Grenzposten des Brasilianischen Urwald Regiments im Dreiländereck Kolumbien/Venezuela/Brasilien ist einer der ältesten im Land. Anschliessend nehmen wir die Gelegenheit war uns im Dorf etwas umzuschauen. In Cucui leben 47 Militärs und cirka 800 Indios, die in 13 Siedlungen verteilt sind. Die Region beheimatete ursprünglich etwa 6000 Indios der Ethnie Baré. Der zunehmende Mangel an natürlichen Resourcen hat die Abwanderung in die grösseren Stadte entlang des Rio Negro eingeleitet. Abendessen und Übernachtung im Gästehaus.

Tag 5

Am heutigen Tag besteigen wir den im venezuelanischen Territorium gelegenen „Pedra de Cucui“ (Cucui-Fels). Auf dem Gipfel angekommen haben wir Zeit für eine kleine Verschnaufpause. Der phantastische Ausblick über den sich endlos erstreckenden Regenwald bietet tolle Photomotive. Es geht dann zurück ins Dorf Cucui wo wir uns mit einheimischen Freunden zu einem Glas Bier treffen. Gegen Abend kehren wir in unser Gästehaus zurück für Abendessen und Übernachtung.

Ein schöner Ausblick auf die Landschaft Brasiliens

Tag 6

Abfahrt von Cucui gegen 8 Uhr morgens, Rückkehr nach São Gabriel. Während der cirka 6stündigen Fahrt legen wir Pausen. Blütenweisse Amazonasstrände laden zu einem Bad ein und Zeit zum Fischen bleibt auch. Nach Ankunft in São Gabriel ruhen wir uns uns erst einmal in unserem Hotel etwas aus und machen uns frisch. Bei dem gemeinsamen Abendessen besprechen wir den weiteren Reiseverlauf.

Tag 7

Heute Morgen begeben Sie sich zur Bootsanlegestelle am Rio Negro, wo der zweite Guide Xurimã, ein Indio des Stammes der Tukano dazustößt. Equipment und Geräte sind bereits vestaut und die Tour kann beginnen. Der motorisierte Einbaum wird von den Guides meisterlich durch die berühmt-berüchtigten Stromschnellen von São Gabriel gesteuert. Danach setzen Sie ihren Weg den Rio Negro flussabwärts mit dem Einbaum fort und erreichen nach einer Stunde das Indianerdorf São Jorge an der Mündung des Rio Curicuriari.

Traditioneller Tanz der Tukano-Indios, Amazonas Brasilien

In der Siedlung heißen uns die Indios der Sprachgruppe Tukano willkommen. Nach einem Rundgang durch die Siedlung und Übergabe eines Gastgeschenkes an den “Capitão”, den Häuptling, des Stammes, erhalten wir die Genehmigung für das Betreten des Indianerreservates. Nach dem kurzen Aufenthalt Weiterfahrt flussaufwärts. Das Camp Cachoeira 1 wird für die Nacht direkt oberhalb des Wasserfalles, auf einer Lichtung, aufgeschlagen. Das erste Nachtessen und die erste Übernachtung im Amazonas Regenwald.

Tag 8

Unsere Guides
Unsere Guides
Ein kräftiges Frühstück wird von den Guides zubereitet. Eine dreieinhalbstündige Bootsfahrt den Rio Curicuriari flussaufwärts bringt Sie zur Anlegestelle am Anfang des Trails.

Ein kräftiges Frühstück wird von den Guides zubereitet. Eine dreieinhalbstündige Bootsfahrt den Rio Curicuriari flussaufwärts bringt Sie zur Anlegestelle am Anfang des Trails.
Die Region der Bela Adormecida- Bergkette bleibt vorläufig erst einmal zurück, da unser nächstes Ziel die Papageienwand ist. Nach dem Anlegen trekken Sie etwa 3 Stunden durch den Urwald bis zum Camp Cachoeira 2 , das sich ebenfalls an einem Wasserfall befindet.
Es werden mehrfach kleine Pausen eingelegt. Außerdem ist vor Errichten des Lagers immer ausreichend Zeit zum Fotografieren und Stöbern im Wald.

Toco-Tukan Gruppe Am Etappenziel angekommen können Sie es sich in der Hängematte gemütlich machen, während die fleißigen Guides ein schmackhaftes Abendessen zubereiten. Beim Feuer sitzt man dann zusammen und lauscht den Geschichten, die vom Urwald, von den Flüssen, den Menschen und den Tieren erzählen, wobei der mythische Flussdelphin und der gefährliche Jaguar immer zum Thema gehören. Die Tiere des Waldes stimmen das Schlaflied an. Übernachtung in Hängematten.

Während des Trails werden wir möglicherweise auf Wildtiere stoßen. Heimisch sind hier u.a.

  • Säugetiere
    Boto (Flussdelfine), Faultiere, Capivara (Wasserschweine), Tapire, Riesenotter, Paka, Pekari, schwarze und braune Brüllaffen, Kapuzineraffen, Spinnenaffen
  • Fische
    Zierfische, Piranhas, Pirarucú
  • Reptilien
    Buschmeister, Lanzenotter, Erzspitznattern, Kaimane, Grüner Leguan
  • Amphibien
    Pfeilgiftfrösche, Baumsteigerfrösche
  • Schildkröten
    Arraus
  • Spinnen
    Theraposa leblondi (Vogelspinnen), Geißelspinnen, Latraodectus mactans (Schwarze Witwe), Loxoceles Phoneutria, Lycosas
  • Papageien und Aras

Tag 9

Unsere Guides

Frühstück. Gegen 9 Uhr machen Sie sich auf den Rückweg zum Camp Cachoeira 2. Die insgesamt 6 Stunden Fussweg werden öfters von Pausen unterbrochen, auf denen man einfach nur rasten und meditieren, oder sich, in Begleitung der Guides, auf Entdeckungstouren in die Umgebung begeben kann. Da man am nahegelegenen Wasserfall herrlich baden kann, ist auch für Spaß und Erfrischung gesorgt. Abendessen und Übernachtung.

Tag 10

Besteigung des Bela Adormecida-BergesFrühstück. Danach Rückkehr zur Bootanlegestelle, die nach einer Wanderung von etwa 3 Stunden erreicht wird. Mit dem Einbaum fahren Sie dann nochmal cirka 2 ½ Stunden flussabwärts zurück zum Camp Cachoeira 1. Dieses Lager ist der Ausgangspunkt zum zweiten Hauptziel: Besteigung des Bela Adormecida-Berges. Übernachtung.

Tag 11

Trekking zum Igarapé da LageGegen 8:30 Aufbruch und Trekking zum Igarapé da Lage, den Sie nach etwa 4 Stunden erreichen und an dessen Ufer Sie ihr Lager aufschlagen. Die kundigen Indioführer, Xurimã und Alberto, bieten sich gerne an, Ihnen die Geheimnisse des Urwaldes näherzubringen. Sie erklären die vielen Nutz-und Medizinalpflanzen, die Interaktion der Arten, machen auf Waldtiere und Ihre Spuren aufmerksam, zeigen, wie man ohne Werkzeuge Notunterkünfte in Minuten errichtet, uvm. 
Übernachtung.

Tag 12 - Amazonas Expedition

Die Bergkette Bela Adormecida, Amazonas BrasilienNach einem Fußmarsch von etwas über 4 Stunden durch dichten Regenwald wird der Fuß des Dornröschen-Gebirges erreicht, das seinen Namen auf Grund seiner Konturen besitzt, die an eine schlafende weibliche Gestalt erinnern.

Verbringen Sie den Nachmittag auf Erkundungstour und unternehmen Sie eine Fotosafari in der näheren Umgebung Ihres Lagers.
Während der Wanderungen, Pausen oder auf Inkursionen, erklären die Guides die Wunder des amazonensischen Regenwaldes. Nach einem einfachen aber schmackhaften Abendessen hauen Sie Sich rechtzeitig in Ihre Hängematten, um gut ausgeruht den am nächsten Morgen anstehenden Aufstieg auf den Dornröschen Berg anzugehen.

Tag 13

Berglandschaft AmazonasBerglandschaft Amazonas
Den heutigen Tag kann man als anspruchsvolle Bergwanderung bezeichnen. Aufbruch gegen 07.30h. Nach 4 Stunden Aufstieg in schwierigem Gelände gelangen wir auf den Bergrücken der Bela Adormecida, und von hier aus klettert man mit einiger Anstrengung auf die 1125m NN hohe Bergspitze.
Aufstieg durch den Amazonas Urwald
Aufstieg durch den Amazonas Urwald

Die Anstrengung lohnt sich allemal, denn es bietet sich ein einzigartiger Ausblick auf den sich schier unendlich ausdehnenden Tieflandregenwald des nördlichen Amazonasgebietes. Hier oben schmeckt das mitgebrachte Sandwich besonders gut. Ausblick vom Bela Adormecida-Gipfel Nachdem alle Fotos geschossen sind und während der Mittagsrast neue Kräfte gesammelt wurden, beginnt der Abstieg zum Lager. Ankunft am späten Nachmittag. Am Lagerfeuer werden die Ereignisse des Tages kommentiert, bevor die müden Glieder in der Hängematte Erleichterung finden.

Tag 14

Kapuziner-Äffchen Sapajus-libidinosus Vormittags Aufbruch. Es geht zurück zum Lager am Igarapé da Lage. Ankunft dort um die Mittagszeit. Nach dem Mittagessen und einer entsprechenden Hängematten Siesta, wird die verbleibende Zeit bis zum Dunkelwerden genutzt, um die hier heimische Pflanzen- und Tierwelt zu studieren und zu fotografieren.

Die urwalderfahrenen Indio Guides sind die großen Lehrmeister auf dieser Tour. Es ist auch ein Nachtgang geplant um im Licht der Taschenlampen nachtaktive Tiere des Waldes “einzufangen”. Übernachtung.

Tag 15

Frühstück und Rückkehr zum sicher vertauten Einbaum, der nach etwa 3 Stunden erreicht wird. Rückkehr nach São Gabriel da Cachoeira. Nach dem erneuten Einchecken in Ihr Hotel und einer erfrischenden Dusche in Ihrem klimatisierten Zimmer treffen sich mit den Guides zu einem kleinen Stadtrundgang durch die alte Grenzerstadt im „heißen“ Dreiländereck Brasilien/Kolumbien/Venezuela kennen.

Goldgräber aus Brasilien, Schmuggler und Rebellen aus Kolumbien, Indianerstämme des Oberen Rio Negro u.a. Tukano, Yanomami, Baré, Baniwa und Dessano, bevölkern das Stadtbild. Sie besuchen u.a. das Vereinigte Indio Kulturzentrum. Hier treffen Sie auf Indios verschiedener Stämme aus dem Großraum des oberen Rio Negro. Auch kann man hier sehr schönes und authentisches Kunsthandwerk erstehen.

Mitte des 19. Jahrhunderts war São Gabriel de Cachoeira nichts weiter als einer der vielen portugiesischen Urwaldfestungen bestehend aus einem Dorf und einem Dutzend Soldatenunterkünften. Mittelpunkt war die strohgedeckte Kirche von 1750, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts Sitz der Salesianermission ist und auch einen Besuch wert ist.

Außerdem ist hier die Bundespolizei stationiert, die dem regen Drogen- und Waffenschmuggel der Region auf der Spur ist. Ansonsten unterhalten hier das brasilianische Heer und die Luftwaffe ihr Urwaldregiment, das die Grenzen zu Venezuela und Kolumbien sichern soll.

Nun geht es zum letzten gemeinsamen Abendessen. Bei einem, oder mehreren, Caipirinhas verflüchtigen sich die "Entbehrungen" der Wildnis. Danach schmeckt das vorzügliche Pfeffersteak im besten Haus am Platz besonders gut.

Übernachtung im Hotel „Deus me Deu“

Tag 16

Heute können Sie vormittags noch die Stadt etwas erkunden, bevor es nach dem Mittagessen zum Flughafen und zurück nach Manaus geht. Sie werden zum Flughafen für den Rückflug nach Manaus gefahren. Dort angekommen endet unser Programm.
Optional kann noch ein Tag länger in Manaus verbracht und das„Encontro das Águas“ besucht werden. Ab hier fliesst der Rio Solimões, ein sogenannter Weisswasserfluss, neben dem Schwarzwasserfluss Rio Negro, auf Grund unterschiedlicher Strömungs-geschwindigkeiten und Wassertemperaturen, einträglich nebeneinander her und bildet ein interessantes Naturschauspiel. Encontro das Aguas Rio Negro-Rio Solimões







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